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Wir freuen uns über Ihren Besuch.

In unserer täglichen Arbeit ringen wir um:
den Mut, Veränderliches zu verändern
die Gelassenheit, Unabänderliches hinzunehmen und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Wir sind uns bewusst, dass unser Schicksal und dasjenige der uns anvertrauten Menschen nicht in unseren Händen liegt und wollen doch alles daran setzen, aktiv gestaltend und aufbauend darauf einzuwirken.

Dabei gehen wir oft auch unkonventionelle Wege - z.B. in der konzeptionellen Verbindung von Familie, Wohngemeinschaft und stationärer Psychotherapie. Nicht zuletzt der Erfolg, den wir auch mit schwierigen Menschen erfahren durften, hat uns ermutigt, unser Projekt fortzufahren und immer wieder weiterzuentwickeln.

Eine solche Weiterentwicklung bestand z.B. darin, dass wir seit 2004 nicht nur Jugendliche sondern vorallem auch erwachsene Menschen mit psychischen Krankheiten oder in anderen Notlagen zu unseren stationären Therapiegästen zählen.

Dann hat es sich wiederholt als sinnvoll erwiesen, dass wir unseren MitbewohnerInnen als weiteren Zwischenschritt in die Unabhängigkeit eine externe Wohnung zur Verfügung stellten und sie in diesem neuen Setting noch ein Stück weiterbegleiteten.

Freude haben wir auch an der Arbeit mit Müttern mit Kind bekommen. Dies nicht zuletzt aus der Erfahrung heraus, dass sich Mütter, denen man die Kinder abgesprochen hat, oft jahrelang oder überhaupt nicht mehr erholen; und auch die Kinder bleiben auf der Suche nach ihren Müttern. Daher wurden Begleitungen junger Frauen mit Kind/ern zu unseren bevorzugten Aufgaben.

Schliesslich haben auch wir selbst uns verändert und v.a. auch unsere Familienstrukturen blieben vom Wandel nicht verschont: Konnten wir beim Start unseres Therapie- & Familienhauses im Jahre 2000 unsere Therapiegäste in eine 6-köpfige Familie mit Kindern im Alter von 6-13 Jahren integrieren, so sitzen wir Eltern doch heute mehrheitlich zu zweien am Tisch.

Schauen wir auf all die Erfahrungsjahre zurück, so können wir festhalten, dass die Möglichkeit, in der Familie der Therapeuten zu leben, für einige unserer MitbewohnerInnen eine grosse Chance darstellte, dass sich andere aber durch diese Beziehungsintensität überfordert fühlten und umso mehr die Unabhängigkeit von der Familie betonten.

Dem Konzept 2013 unseres Therapiehauses liegt nun nicht mehr die Idee der Familienintegration zu Grunde. Vielmehr schaffen wir auf 2013 in unserem Haus Raum für Menschen - Alleinstehende oder Mütter mit Kindern - die in instabilen Lebenssituationen zwar ihre Selbständigkeit erhalten oder erlangen wollen, und dabei doch gerne auf unsere fachliche Unterstützung und unseren Schutz im gleichen Hause vertrauen.

Pragmatisch haben wir unser Konzept in vielen Retraiten immer wieder neuen Aufgaben und Herausforderungen angepasst. Wir haben dabei selber viel gelernt und sind in unserem Wirken jung geblieben - oder sagen wir: mindestens noch nicht alt geworden.

Wir legen Wert auf Verbindungen nach aussen und suchen namentlich den fachlichen Austausch.
Wir freuen uns über wohlwollende, ermutigende und auch über kritische Rückmeldungen und Diskussionsbeiträge. 

Schreiben Sie uns in unser Gästebuch oder an:

hari-britsch@psychologie.ch