Therapie- & Führungsinstrumente


Konstanz, Transparenz und Verbindlichkeit: Wir legen Wert auf transparente, nachvollziehbare und dann auch verbindliche Entscheidungs-prozesse, wozu wir folgende Gefässe und Sitzungsstrukturen installiert haben:

Wochengespräche: Die Wochengespräche finden mit dem Leitungspaar  statt und dienen der Wochenauswertung und Wochenplanung. Hier werden im Dreiersetting die Arbeits-, Wohn- und Therapiethemen transparent gemacht und koordiniert, sowie kurz- und längerfristige Therapie- und Arbeitsziele festgelegt. 

Tagesgespräche: In täglichen Kontakten werden laufend Alltagsthemen i.d.R. mit Andrea Hari aufgenommen, besprochen und geklärt.

Psychotherapie: Die Therapiesitzungen finden im Zweiersetting i.d.R. mit Hans-Peter Hari statt. Gearbeitet wird vorwiegend mit Gespräch, ergänzend auch mit körperorientierten Verfahren und Entspannungstechniken. Frequenz nach Bedarf und Absprache.

Angehörigenarbeit: Der Einbezug von Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen hängt von der jeweiligen Konstellation ab und reicht von sehr intensiver Zusammenarbeit bis zum bewussten Ausschluss, wenn's z.B. um den Schutz Betroffener geht. 

Standortbestimmungen: Regelmässige Standortbestimmungen mit den Therapiegästen und nach Absprache mit Behörden und Angehörigen dienen der Definition und Evaluation individueller Langzeit-Zielsetzungen.

WG-Sitzungen:  Teilen sich mehrere MitbewohnerInnen die Therapiewohnung, so dienen die WG-Sitzungen der kontinuierlichen Absprache, Koordination miteinander und der Abgrenzung zueinander.

Leitungsretraiten: In 3-4 Wochenend-Retraiten pro Jahr reflektiert das Leitungspaar regelmässig den Betrieb, sowie die aktuell laufenden Prozesse, kreiert neue Strategien und Konzeptelemente.
Im Übrigen dienen solche Auszeiten auch immer der Beziehungshygiene.